Die Bonner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den deutschen ehemaligen Profi-Radrennfahrer Jan Ullrich wegen Betrugs eingestellt. Als Gegenleistung zahlt Ullrich einen „sechsstelligen Euro-Betrag“ an gemeinnützige Institutionen beziehungsweise in die Staatskasse ein; außerdem wurde die Herausgabe wertvoller Beweismittel vereinbart. Angeklagt war der einstige Werbeträger des Teams Telekom wegen „Täuschung und Betruges zum Nachteil seines Arbeitgebers“, der Telekom/T-Mobile AG, weil er unerlaubte Mittel zur Leistungssteigerung benutzt haben sollte. Ullrich war immer bei seiner Darstellung geblieben, niemanden betrogen zu haben und „immer ein fairer Sportler“ gewesen zu sein.